Was ist ein elektronisches Fahrtenbuch?

Damit Sie für Ihren Firmenwagen die richtige Entscheidung treffen können – elektronisches Fahrtenbuch oder 1% Methode – ist es notwendig erst einmal sämtliche Begrifflichkeiten näher zu erläutern.

TrackBase GmbH bietet Ihnen die Möglichkeit Ihr Fahrtenbuch einfach und bequem digital zu führen. Dies können Sie entweder im Betrieb auf Ihrem Rechner oder mobil von unterwegs auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Die Sicherheit Ihres Fahrzeuges ist uns wichtig, daher legen wir Wert darauf, dass unsere Produkte verdeckt in Ihrem Fahrzeug durch einen unserer Servicespezialisten verbaut werden.

Anders als bei anderen Anbietern können Sie so sicher sein, dass die On-Board-Diagnose-Buchse (kurz OBD) Ihres Wagens nicht offen liegt und somit Autodieben nicht die Möglichkeit bietet, Ihr Fahrzeug mit Hilfe eines Laptops zu hacken und kurzzuschließen. Wenn Sie mehr Informationen zum Diebstahlschutz erfahren möchten, klicken Sie hier.

Was ist das elektronische Fahrtenbuch?

Wann sollten Sie Ihr Fahrzeug als Firmenwagen anmelden?

Damit Sie nun beurteilen können, ob Sie Ihr Fahrzeug als Firmenwagen anmelden, sollten Sie die Fahrten, die Sie mit diesem Fahrzeug unternehmen einmal aufzeichnen, damit Sie einen Überblick haben wie viele Privat- und Betriebsfahrten Sie unternehmen.

Fahren Sie weniger als 10% jährlich betrieblich, handelt es sich bei dem Fahrzeug um Privatvermögen und kann nicht als Firmenwagen umgemeldet werden.

Betragen die Betriebsfahrten mehr als 50% der gefahrenen Strecken, sollten Sie Ihren Wagen als Firmenwagen anmelden.

Fahren Sie zwischen 10-und 50% betrieblich liegt die Entscheidung bei Ihnen, ob Sie Ihr Fahrzeug als Firmenwagen anmelden möchten, oder nicht.

Bevor Sie sich die Frage stellen, ob Sie Ihren Firmenwagen mittels der 1% Regelung oder dem elektronischen Fahrtenbuch versteuern, müssen Sie zunächst entscheiden ob Sie Ihr Fahrzeug als Firmenwagen anmelden.

Der Arbeitsweg ist die Strecke die Sie direkt, ohne Stopp, von Ihrem Wohnort zu Ihrem Arbeitsplatz zurücklegen. Nehmen Sie auf dieser Strecke einen Umweg, beispielsweise zu einem Supermarkt, zählt dieser Umweg als Privatfahrt.

Eine Privatfahrt ist jede Fahrt die Sie mit Ihrem Firmenwagen tätigen, die nicht auf Ihre Arbeit zurückzuführen ist. Zum Beispiel wenn Sie in Ihrer Freizeit zu einem Ausflugsort fahren.

Betriebsfahrten umfassen alle Fahrten, die auf Ihre Arbeit zurückzuführen sind, mit Ausnahme der Strecke von Ihrem Wohnort zu Ihrer Arbeitsstätte. Betriebsfahrten können somit also Fahrten zu Lieferanten, Kunden oder Geschäftspartnern sein.

Oftmals taucht der Begriff Familienheimfahrt in Zusammenhang mit Steuerrecht und Firmenwagen auf. Haben Sie aus beruflichen Gründen einen zweiten Wohnsitz? Wenn Sie an Wochenenden nach Hause zu Ihrem Erstwohnsitz fahren, nennt sich dies Familienheimfahrt.

Begriffsdefinitionen Elektronisches Fahrtenbuch

Wie sind die Steuerregelungen?

Wenn Sie Ihr Fahrzeug als Firmenwagen angemeldet haben, können Sie eine Vielzahl an Betriebsausgaben steuerrechtlich geltend machen.
Dazu zählen beispielsweise:

 

 

 

Strafzettel können nicht bei Betriebsfahrten steuerrechtlich geltend gemacht werden

Kosten die durch Ihr Firmenwagen entstehen, welche steuerlich absetzbar sind

Die Nutzungsdauer von Firmenwagen beträgt in der Regel 6 Jahre. Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug können Sie über diese 6 Jahre in der Steuererklärung ansetzen.

Haben Sie das Fahrzeug geleast, können Sie die Leasingkosten für 3 Jahre steuerrechtlich geltend machen. Auch laufende Leasing-Zahlungen können Sie in Ihrer Steuererklärung absetzen.

Weitere Informationen zur Rechtsprechung finden Sie hier.

Nun da Sie sich dazu entschieden haben Ihren PKW als Firmenwagen anzumelden stellt sich noch die Frage, ob Sie diesen nach der 1% Methode oder mit Hilfe des elektronischen Fahrtenbuchs versteuern. Denn die Privatfahrten müssen in jedem Fall steuerlich angerechnet werden und können nicht abgesetzt werden.

Was ist die 1 % Methode?

Was ist die 1% Methode?

Nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 S. 2 EStG muss die private Nutzung eines Firmenwagens mit monatlich 1% des Listenpreises versteuert werden. Dies nennt sich geldwerter Vorteil und gilt sowohl für gekaufte, gemietete, als auch geleaste Fahrzeuge. Angenommen Sie erwerben einen Firmenwagen mit einem Wert von 100.000€, dann müssen Sie auf 1.000€ jeden Monat Steuern zahlen. Zusätzlich werden 0,03% des Listenpreises pro KM für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb berechnet.

Damit die 1% Methode angewendet werden kann muss der Firmenwagen weniger als 50% privat genutzt werden. Ist dies nicht der Fall, muss die Fahrtenbuchmethode angewendet werden.

Beachten Sie, dass immer vom Bruttolistenpreis des Fahrzeuges ausgegangen wird, auch wenn Sie einen Gebrauchtwagen erwerben

Beispielfall

Herr Mustermann kauft einen Firmenwagen im Wert von 50.000€. Damit fährt er jährlich 20.000km von denen 7.000km Privatfahrten sind.

Ein einfacher Arbeitsweg von seiner Wohnung bis zu seiner Arbeitsstätte beträgt 15km.

Beispielrechnung

1% des Bruttolistenpreises = 500€ (pro Monat) x 12 Monate = 6.000€ (pro Jahr)

Arbeitsweg = 50.000 x 0,03% x 15km = 225€ (pro Monat) x 12 Monate = 2.700€ (pro Jahr)

Summe = 6.000€ + 2.700€ = 8.700€

Was ist das elektronische Fahrtenbuch?

Die grundlegende Idee bei der Einführung des elektronischen Fahrtenbuchs ist es, die privaten Fahrten, die mit dem Firmenwagen getätigt werden, zu versteuern. Daher eignet sich das elektronische Fahrtenbuch für alle Firmenwagen, die wenig privat genutzt werden. Bei Fahrzeugen aus der Oberklasse können so jährlich mehrere Hundert Euro gespart werden. Wenn Sie berechnen wollen, wie viel Geld Sie mit dem elektronischen Fahrtenbuch von TrackBase einsparen können, benutzen Sie dazu unseren Firmenwagenrechner.

Beim elektronischen Fahrtenbuch werden im Gegensatz zur 1% Methode noch weitere Faktoren berücksichtigt, wie beispielsweise:

  • Geschätzter Bruttolistenpreis
  • Tatsächlicher Bruttokaufpreis
  • Kauf oder Leasing
  • Laufzeit des Fahrzeuges als Firmenwagen
  • Kilometer bis zur Arbeit
  • Jährliche Kilometerleistung
  • Reine Privatnutzung
Fahrtenbuchmethode

Beispielfall

Herr Mustermann kauft einen Firmenwagen im Wert von 50.000€. Damit fährt er jährlich 20.000km von denen 7.000km Privatfahrten sind. Ein einfacher Arbeitsweg von seiner Wohnung bis zu seiner Arbeitsstätte beträgt 15km. Des Weiteren fallen 2000€ Tankkosten, 1000€ Versicherung und 2.000€ Wartung/Reparaturen jährlich an.

Auch die oben genannten weiteren Betriebskosten können in diese Rechnung mit einbezogen werden, allerdings wurde diese für ein besseres Verständnis kürzer gehalten.

Beispielrechnung

Abschreibung des Fahrzeuges (Nutzungsdauer von 6 Jahren)
50.000 € / 6 Jahre = 8.333,33 €

Tankkosten = 2.000 €
Versicherung = 1.000 €
Wartung/Reparaturen= 2.000 €

Summe = 13.333,33 €

Bei einem Anteil von 35% an Privatfahrten (7.000km) 4.666,66 €

Nutzen Sie das elektronische Fahrtenbuch von TrackBase als Komplettlösung

Wir bieten die Lösung

Wie Sie erkennen können lohnt sich die Einführung eines elektronischen Fahrtenbuchs in jedem Fall, wenn Sie ein teures Auto haben, das Sie wenig privat nutzen. So können Sie sicher gehen, dass Sie lediglich den geringen Anteil der tatsächlichen Privatnutzung versteuern müssen.

In unserem Beispiel oben sparen Sie fast 50% gegenüber der 1% Methode.

Um Ihre Ersparnisse gegenüber der 1% Methode zu berechnen, nutzen Sie einfach unseren Firmenwagenrechner.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Nutzen Sie dazu unser Kontaktformular.

Das elektronische Fahrtenbuch von TrackBase ist nicht nur einfach und bequem zu handhaben, sondern wurde auch gemeinsam mit einem Steuerberater entwickelt und erfüllt alle Anforderungen des Finanzamtes. Informieren Sie sich hier, wie Sie ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch führen können.

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